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In einem hellen Klassenzimmer stehen Tische und Stühle, auf denen Stifte und Bastelmaterialien liegen. Durch die Fenster sieht man das grüne Gelände.

Schulausbildung

Die Schule in der Haard

Für Kinder und Jugendliche ist der Aufenthalt in unserer Klinik ein großer Einschnitt. Sie sind unsicher, haben vielleicht Angst, vermissen ihre Eltern, Geschwister und Freundinnen und Freunde.

Zudem besteht für den schulischen Bereich die Gefahr, dass gerade bei längeren Aufenthalten viel Schulstoff versäumt wird und so der Anschluss verloren geht. Auf dem Klinikgelände befindet sich die Schule in der Haard, die die jungen Patientinnen und Patienten auf ihrem schulischen Weg individuell unterstützt und damit hilft, den Tag zu strukturieren und ein wenig „Normalität“ in den Klinikalltag zu bringen. Gleich zu Beginn des Aufenthalts der Kinder und Jugendlichen nehmen die Lehrkräfte Kontakt mit den Lehrkräften der Heimatschulen auf, um sicherzustellen, dass die Förderung hier vor Ort möglichst optimal läuft und die Rückkehr an die Heimatschule bzw. der Übergang an eine neue Schule vorbereitet werden kann.

Teil der Therapie

Bei der schulischen Förderung wird in jedem Fall auf eine gute Einbindung in den therapeutischen Prozess geachtet, genauso wie die spezifische Erkrankung der jungen Menschen immer berücksichtigt wird. Beim Lernen in der Schule in der Haard steht im Vordergrund, die eigenen Stärken kennen zu lernen, Rückstände aufzuarbeiten, durch positive Erlebnisse in der Schule das Selbstbewusstsein zu stärken und Motivation für das Weiterlernen zu erzeugen.

In vielen Fällen stellt sich das schulische Lernen, besonders bei den jüngeren Kindern, hochproblematisch dar. In unserer Schule können diese Kinder neue Verhaltensweisen ausprobieren, wichtige Verhaltensweisen für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht einüben und dabei sich und die Schule neu kennenlernen.

Vielfältige Unterrichtsformate

Selbstverständlich unterstützen wir auch dabei, wenn ein neuer Förderort gefunden werden muss oder die Überprüfung ansteht ob ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt. Bei all dem arbeiten die Lehrkräfte eng mit dem Fachpersonal der Klinik, den Eltern, den Heimatschulen und den Institutionen der Jugendhilfe zusammen. Der Unterricht, der sich an den Richtlinien und Lehrplänen der für die Schülerinnen und Schüler jeweils zuständigen Schule ausrichtet, findet je nach Erfordernis im Klassenverband, in Kleingruppen oder in Einzelbeschulung auch auf den Stationen statt. Dafür haben wir 28 in den Bereichen der Primarstufe, der Sonderpädagogik, der SEK I und der SEK II gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in unserem Team.

Die Schülerinnen und Schüler können aus allen Schulformen kommen:

  • aus dem Primarbereich (Grundschule)
  • aus dem Sekundarbereich I (Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium)
  • aus dem Sekundarbereich II (Berufskolleg, Gesamtschule und Gymnasium)
  • aus den Förderschulbereichen
  • aus Projekten der Bundesagentur für Arbeit, der Jugendhilfe und anderen Projekten
In einem Klassenzimmer stehen Stühle und Tische. An der Wand hängt eine digitale Tafel. Auf den Tischen liegen unterschiedliche Schulutensilien.
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In einem hellen Klassenzimmer stehen Tische und Stühle, auf denen Stifte und Bastelmaterialien liegen. Durch die Fenster sieht man das grüne Gelände.

In dem Werkraum der Schule steht in der Mitte ein großer heller Holztisch. An den Wänden hängen hergestellte Bildwerke.
In der hellen Schulküche stehen ein großer Tisch, an dem gekocht werden kann sowie eine Sitzgruppe. Alles ist in weiß gehalten.